Drei Kurzgeschichten, selbstgeschrieben...Wenn ihr Lust habt, postet ihr eure Meinung ins Gästebuch

Kurzgeschichten

Ein ganz normaler Tag...


Ina stieg die Röte in das Gesicht und die Wut in den Bauch. Seine Hand lag halb auf ihrer Hüfte, halb auf ihrem Po. Als er so neben ihr stand roch sie, wie er nach Schweiß stank, nach altem Schweiß. Dieser fette ungemütliche Mann der sich Chef schimpfte. Sie ekelte sich vor ihm, seiner wiederlichen Art. "Frau Grodzetzki? was haben Sie sich nur dabei gedacht? Frau Domenik und Frau Pawel haben gesagt Sie würden ständig ungenügend bearbeitete Akten rüber gehen."
Ina blickte durch die offen stehende Tür in den Nebenraum, da standen die beiden. Hämisch lächelnd. Als sie von Ina`s Blick Notiz nahmen, drehten sie sich weg. Die junge Frau ließ dieses sinnlose Gespräch über sich ergehen, durchweg wütend. Aber das war sie gewohnt und sich zu verteidigen blieb ohne jeden Erfolg. Gespräche, Hilferufe, Briefe und doch war alles für die Katz. Der Chef gab Ina einen Klapps auf den Po mit den Worten:" Das sowas nicht nochmal passiert!", mit einem zwinkern schleppte er seinen fetten Körper aus dem Büro.
Ina hörte lachen, lachen voller boshaftigkeit. Sie ging aus ihrem Büro auf die Ecke mit dem Schränkchen zu, wo der wasserkocher stand. Hinter ihr erklang es schnippisch und Hasserfüllt:" Sie haben es ja gehört Frau Grodzetzki, dass so etwas nicht nochmal vorkommt. Am besten sie kochen sich erstmal einen `Ich- bin- ja- so -hilflos- Tee`und ziehen sie sich mal etwas modebewusstes an, ist ja nicht auszuhalten!".
Ina ergriff die Verzweifelung.
Sie hasste das Alles, aber konnte nichts machen. Eigentlich verdiente sie ganz gut, mehr als der Durchschnitt. Eigentlich könnte sie zufrieden sein, einfach ihr Leben leben. Eigentlich könnte sie glücklich sein, denn in ihrem liebevoll eingerichtetem Zuhause findet sie immer die nötige Ruhe und Zuflucht.
Aber irgendwas fehlte ihr. Es reichte,dass ihre Arbeit sie kaputt machte, sie zerstörte.
In der Stadt kaufte Ina sich Anziehsachen, wie sie es sonst nicht gewagt hätte, schrill und bunt.
Am nächsten Morgen brezelte sie sich richtig aus. Sie sah chic aus, richtig hübsch und trotzdem überrannte sie die Aufregung. Beim Bäcker kaufte sie ca 30 belegte Brötchen, da sie in der Arbeit einen `ausgab`.
Ihr Kollegium ignorierte sue, Sie wurde wütend und die Angst überkam sie erneut. Ina schaute sich um, es schien alles in Zeitlupe zu verlaufen. Über Ina wurde gelacht, da war sie sich ganz sicher. Sie starrte aus dem fenster, sie zitterte, dennoch entschlossen griff ihre Hand um das Fenster zu öffnen. Schweiß perlte über ihre Stirn, ein großer Atemzug, sie spürte richtig wie die Luft ihren Hals durchstömte.
Der Anblick all dieser ekeligen Menschen zerriss Ina innerlich, gleichzeitig musste sie mit erhobenem Hauptes lächeln. Es war nur kein normales Lächeln, denn es kam aus ihrem tiefstem Herzen. So kurz davor fehlte ihr nichts mehr.
Sie sprang.
Es war ihr Geburtsag.

Good mornin`Ladys, good night Gentlemen


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